Ich bin ich. Ein Haufen Zellen mit Seele

Duncan

Was mich schon seit Montag sehr traurig macht, ist der Tod von Duncan Larkin.

Ich hab noch vor 2 Wochen mit ihm telefoniert und er hat mir sein Leid geklagt. Nun ist er tot. Unfassbar.



Ich hab ihn nicht sehr gut gekannt, aber was mir in Erinnerung bleiben wird, ist seine unglaublich positive Lebenseinstellung. Die hatte er wohl auch, weil er schon einmal dem Tod ins Auge geblickt hat.
Egal, wie schlecht es ihm ging, er hat immer versucht, das Beste draus zu machen.

Seine funkelnden Augen und sein verschmitzes Lächeln. Er kam mir immer wie ein Spitzbub vor.
Und seine Stimme. Kantig, kratzig, rauh und schön.

Seine grünen Shirts. Zuerst dachte ich, er macht sich einen Gag draus, wenn er zu uns ins Studio kommt. Unsere Akustikelemente sind nämlich auch so grasgrün.
Aber nein, es war seine Lieblingsfarbe.

Die Garten- und Hundegespräche mit ihm.

Ich weiß nicht genau, warum mir das so nahe geht, denn wir waren nicht wirklich Freunde. Aber es gibt Menschen, die mag man einfach, die möchte man am liebsten einpacken und mit sich in der Tasche rumtragen, um sie immer bei sich zu haben. Weil sie einem gut tun. Duncan war so ein Mensch. Er hat gut getan.

Ich habe aus unserem letzten Gespräch nicht herausgehört, daß es ihm wirklich so schlecht geht. Er war wie so oft positiv. Gerne hätte ich ihn nochmal gesehen und gesprochen.
Ich vermisse ihn.

25.9.08 16:23

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